ZugSimulator
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ZuSi - Zugsimulation

Allgemeines

Hintergrund-Info

Downloads

Beschreibung der Dateien + Installationshinweise

Wichtiger Hinweis

 

Allgemeines

Auf seiner Home-Page http://www.zusi.de/ (ZUg-SImulation, genauer: Lokomotiv - Führerstands-Simulation) stellt Dipl.-Ing. Carsten Hölscher aus Braunschweig ein sehr wirklichkeitsgetreues Programm vor, das die Simulation der Steuerung von Lokomotiven vor verschiedensten Zügen auf unterschiedlichen Strecken aller möglichen Länder und Spurweiten zum Inhalt hat.

 

Die Simulation ist äußerst realistisch gestaltet und deckt ein sehr großes Spektrum ab; so können durch entsprechende Einstellungen und Darstellungsvarianten alle Reibungs- (und in weiteren Ausbaustufen sicherlich auch Zahnrad- und andere) Bahnen simuliert werden.

 

Der virtuelle Lokführer befindet sich im Führerstand seiner Lokomotive und muß diese samt ihrem Zug genau nach den vorhandenen Signalen und Streckeneigenheiten (zB Langsamfahrstellen, Steigungen oder Planaufenthalten der Reisezüge in Bahnhöfen und Haltestellen) unter genauer Beachtung der zugelassenen Fahrzeug- und Streckenhöchstgeschwindigkeiten pünktlich an sein Ziel bringen, was nicht immer ganz einfach ist, wenn schlechtes Wetter, Nebel, Dunkelheit oder die Fahrt über Weichen in der Ablenkung seine Fahrt behindern, erschweren oder verlangsamen. Außerdem muß er die Induktive Zugsicherung/beeinflussung (Indusi bzw punktförmige Zugbeeinflussung PZB) und die Sicherheitsfahrschaltung (SIFA) sowie auch die Linienleiterstrecken (LZB - Linienzugbeeinflussung) beachten und bedienen.

 

Dazu hat der virtuelle Triebfahrzeugführer nicht nur alle Instrumente und Bedienungselemente der Lokomotive zur Verfügung, er hört auch die Fahrgeräusche und kann sogar den eigenen Zug von außen betrachten, sich in andere Züge hineinversetzen und von imaginären (drehbaren) Kamerastandpunken aus die Strecke und die Bahnhöfe beobachten; währenddessen wird seine eigene Lok (und die aller anderen Züge, die gerade auf der Strecke unterwegs sind) vom Autopiloten gefahren. Diesen Modus kann der Lokführer auch bei seiner eigenen Lokomotive einschalten; zB zur Beobachtung, zu seiner eigenen Schulung bzw Ausbildung oder zu Demonstrationszwecken. Viele Führerstände sind photorealistisch dargestellt und erhöhen damit den Realitätsgrad.

 

Da das Zusi-Programm eine Art „open-source“-Programm ist, an dem jeder Interessierte mitarbeiten und seine Ideen, Werke und Vorschläge einbringen kann, wurde das "Zusi-Prüfamt" unter der Leitung von Stefan Hums ins Leben gerufen, das alle eingebrachten Vorschläge prüft und zutreffendenfalls genehmigt. Damit können sie Eingang in das „offizielle Zusi-Gut“ finden. Im Zusi-Prüfamt sind verschiedene Prüfer für ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich tätig; der Autor der ÖBB-Klettertouren und der ÖBB-Arlbergbahn ist für den Bereich „Österreich“ mit allen Unterbereichen zuständig.

 

Hintergrund-Info

 

Die bei Carsten Hölscher angebotenen Strecken sind bisher fast nur (teilweise fiktive) deutsche Strecken mit deutscher Signalisierung; es gibt auch eine nordamerikanische Strecke und eine Wüstenstrecke. Mehrere andere Strecken (zB Schweiz, Italien, Österreich) sind in Bau und teilweise bereits als Beta-Downloads erhältlich. Auf die Links auf der Zusi-Homepage und das Zusi-Forum wird hingewiesen. 

 

Dr. Arthur A. Pohl hat auch für diese Simulation zunächst eine fiktive österreichische Strecke, die "ÖBB-Klettertour", die für Österreich typische topo- und geographische Besonderheiten enthält, gestaltet. Es handelt sich um eine ca 40 km lange eingleisige, selektiv zweigleisig ausgebaute Bergbahn, die dann in eine ebenfalls ca 40 km lange zweigleisige Hochgeschwindigkeitsbahn mit Linien-Zugbeeinflussung und v/max 200 km/h einmündet. Der Verkehr von über 70 Zügen in drei Fahrplänen auf der gesamten 80 km langen Strecke, viele Kreuzungen und Vorfahren auf dem eingleisigen Abschnitt sowie Parallelfahren und "fliegende Überholungen" auf den zweigleisigen Abschnitten, die teilweise mit Gleiswechselbetrieb ausgestattet sind, machen die Simulation spannend und abwechslungsreich, und die Einstellung des Fahrstraßen-Zufallsgenerators auf rund 30 % oder mehr Zufälligkeit sorgt dafür, daß der Zugverkehr jedesmal etwas anders abläuft. Dabei ist eine absolute Authentizität des Signalsystems mit dem der Österreichischen Bundesbahnen gegeben. Sogar ein Dampfsonderschnellzug mit einer Nostalgie-Dampflokomotive verkehrt auf einem längeren Streckenteil, und es gibt auch schon einen CAT(City-Airport-Train)-Zug der ÖBB im neuesten Farbdesign.

 

Um verschiedene Schwierigkeitsgrade und Epochen vorzugeben, gibt es dieselbe Strecke nicht nur in einer "klassischen" Variante, welche die bis in die 80-er Jahre gebräuchlichen "hohen" ÖBB-Lichtsignale und sogar noch Formsignale, also solche mit Flügeln und Scheiben, enthält, sondern auch als ÖBB-Klettertour "neu" mit modernster Signalisierung, Gleiswechselbetrieben und anderen neuzeitlichen features.

 

Bei der "klassischen" Variante stehen überdies noch drei "Betriebszustände" zur Verfügung, die den Streckenausbau zur ÖBB-Klettertour „neu“ anschaulich zeigen. Die Strecke kann gefahren werden:

 

1. unter optimalen Bedingungen;

 

2. mit Langsamfahrstellen; und

 

3. mit zusätzlichen Langsamfahrstellen und gesperrten Gleisabschnitten, sodaß es zu Wartezeiten infolge von Kreuzungsaufenthalten kommen kann (siehe dazu ganz unten).

 

In allen Fällen kann aber der Fahrplan bei geschickter und vorausschauender Fahrweise einigermaßen eingehalten werden.  

 

Da die Strecke eine Konvertierung der ursprünglichen Railsim-Strecke ist, befriedigt die Landschaft nicht; außerdem sind die Gleise in Krümmungen und bei Weichen teilweise recht „eckig“. Um dies zu ändern und sie für die Zusi-Zukunft, in der es ansprechende und realitätsnahe Graphiken geben wird, vorzubereiten, wird an der Ausrundung, der Verlängerung der Stichstrecken sowie der Vergrößerung der Bahnhöfe gearbeitet. Als Vorgeschmack existiert ab der CD 13 eine Variante „neu-ausgerundet“, in der schon die Absichten erkennbar sind; ist dort doch bereits der Steilstreckenabschnitt vollständig überarbeitet worden.

 

Näheres über die Signalisierung und die Eigenheiten dieser Simulation, die ja eigentlich aus einer deutschen Strecke (der "Klettertour" von Thomas Gabler, die auf der für das Ausführen der Simulation erforderlichen CD-Rom, die bei Carsten Hölscher erhältlich ist und auf seiner Zusi-Homepage bestellt werden kann bzw muß, enthalten ist) hervorgegangen ist, soll und möge aus der dem beiliegenden Paket 1 enthaltenen readme-Datei "ÖBB-Klettertour - bitte lesen!" entnommen werden. Dort sind auch Informationen über die Schwierigkeitsgrad-Variationen enthalten.

 

Ende 2002 kam dann - inspiriert durch Wünsche aus dem Zusi-Forum - der Gedanke auf, eine weitere Railsim-Konvertierung, nämlich die Arlbergstrecke der ÖBB von (eigentlich Innsbruck -) Ötztal über Landeck, St. Anton am Arlberg, Langen am Arlberg bis Bludenz (die dann weiter über Feldkirch, Bregenz und Lochau-Hörbranz nach Lindau führt), als zweite ÖBB-Zusi-Strecke zu adaptieren und entsprechend umzubauen. Sie bekam absolut authentische Fahrpläne mit ebensolchen Wagensätzen und Lokomotiven aus der aktuellen Fahrplanperiode, die nach realitätsgetreuen Signalbegriffen (Zustand Mitte der 90-er-Jahre) verkehren, und im Gegensatz zur ÖBB-Klettertour eine Winterlandschaft (die allerdings unfertig ist und auf ihre Fertigstellung als nagelneue und authentische Strecke wartet, was nicht mehr lange dauern kann; daher ist die Strecke [noch] ein "Beta"-download, der nicht auf der Zusi-Homepage, sondern auf jener des Zusi-Prüfamtes angeboten wird). Kleine Kompromisse mußten infolge der realiter nun weiter ausgebauten zweigleisigen Abschnitte und Modernisierungen in Kauf genommen werden; diese gehören nach der Fertigstellung der Vergangenheit an. Diese Strecke ist nicht auf den Zusi-CDs enthalten, benötigt aber ebenso wie die ÖBB-Klettertour die unten beschriebenen Zusi-updates. Auch hier gibt es eine "Bitte Lesen!"-Textdatei mit näheren Informationen im Lieferumfang.

 

Downloads   

Datei

Version

ÖBB-Klettertour "klassisch" 

befindet sich auf der ab Oktober 2004 aktuellen CD 13

6.0

(5. Jan. 2003)

ÖBB-Klettertour "neu"  und „neu_ausgerundet“

befindet sich auf der ab Oktober 2004 aktuellen CD 13

9.1

(31. Jul. 2004)

ÖBB-Arlbergbahn (ca 2,0 MB)

samt update (zuerst die Arlbergbahn herunterladen und installieren, dann das update)

5.0

(24. Nov. 2003)

Neuestes ÖBB-update zur CD 13

kann von der Zusi-Seite („Downloads/add-ons“) heruntergeladen werden

(30. Sept. 2004)

 

 

Die ÖBB-Klettertouren „klassisch“ und „neu“ sind auf der Anfang Oktober 2004 erschienenen neuesten Zusi-CD 13 vor Carsten Hölscher bereits enthalten.

 

Inzwischen gab es jedoch bereits einige weitere Verbesserungen, deshalb wurde bereits das erste update erstellt. Voraussetzung für dieses update ist, daß die Zusi-CD 13 von Carsten Hölscher bereits vorher installiert worden ist.

 

Achtung: die manchen dieser downloads beiliegenden script-Dateien löschen einige nicht mehr benötigte Ordner (Signale\-, HSignale\-, VSignale\-, Loks\- und Waggons\Oesterreich sowie die früheren ÖBB-Klettertour-Dateien). Alle Dateien werden aber durch das update ersetzt, wenn auch teilweise an anderer Stelle in der Dateistruktur. Sollte jemand die alten Dateien aufbewahren wollen, so möge er sie vorab in einen eigenen Ordner außerhalb der Zusi-Struktur verschieben.

Die Arlbergbahn ist (infolge der unfertigen Landschaft) samt update als Beta-download nur von der ZPA-Seite (bzw deren download-Seite ( http://www.zpaerlbach.de/dl_beta.html ) erhältlich!

 

Zu beiden Strecken gibt es immer wieder neue updates, und zwar sowohl der Strecken als auch der dazugehörenden Signale, Lokomotiven und Wagen, die die Fahrzeugvielfalt ergänzen, die Strecken verbessern und noch interessanter machen. Sie sind auf den im vorigen Absatz genannten Internetseiten von Zusi und des Zusi-Prüfamtes erhältlich.

 

Beschreibung der Dateien + Installationshinweise

Wie bereits erwähnt, finden sich alle erforderlichen Dateien (ausgenommen die Arlbergbahn, die an unter obigem Hyperlink downgeloadet werden kann, und das update) bereits auf der Zusi-CD 13 von Carsten Hölscher.

 

Die Strecken funktionieren also nur dann einwandfrei, wenn die entweder die CD 13 - oder aber die CD 12 und alle bereits vorhandenen Zusi-updates von Carsten Hölscher und Stefan Hums - installiert sind.

 

Sollte jemand noch die CD 11 haben, so wir dringend empfohlen, die neue CD 13 zu ordern (als update-CD kostet sie einen registrierten Nutzer genau 5 Euro), weil die Datenstruktur ab der CD 12 völlig neu ist.

 

Die bei den Strecke liegenden readme-Dateien "Bitte lesen!" enthalten sehr viel wissenswertes über die ÖBB im allgemeinen und die ÖBB-Klettertour und die Arlbergbahn im besonderen, vor allem weitere Hintergrund - und Signalinformationen und auch eine Support-e-mail-Adresse, daher wird noch einmal die Lektüre dieser Datei besonders empfohlen.

 

Für all jene, die mit dem österreichischen Signalsystem nicht vertraut sind, ist auf "Smidi's" Signalseiten eine ausgezeichnete und sehr anschauliche Beschreibung der ÖBB-Signale von Roland Smiderkal zu finden.

 

Übrigens: An der neuen, ausgerundeten und verlängerten Variante und an weiteren Streckenversionen, zum Beispiel mit den Signalen aus der k. und k. österreichisch-ungarischen Monarchie (kkStB) über alle Epochen (ÖStB, BBÖ, DRG und ÖBB) bis heute, wird mit tatkräftiger Unterstützung von Ing. German Walch aus Bludenz bereits gearbeitet. Auch die Signale, Loks, Wagen und das sonstige Zubehör werden mit Hilfe von AD RR Peter Schmidt aus Wien sowie David Seemayer aus Vöcklabruck und anderen „Zusi-Technikern“ ständig weiterentwickelt, verbessert und ergänzt.

An der ÖBB-Klettertour "klassisch" wird hingegen nicht mehr weitergebaut.   

 

Wichtiger Hinweis   

Bei der Variation "OeBBKlettertour-'klassisch' mit Langsamfahrstellen und gesperrten Gleisen" kommt es zu Beginn der Simulation zu Störungsmeldungen ("Der Buchfahrplan des Zuges ... kann nicht erstellt werden, weil der Fahrweg zum Block ... nicht gefunden wurde"). Dies kommt daher, weil eben das eine oder andere Gleis unbefahrbar und daher gesperrt ist. Die Programmierung wurde selbstverständlich so vorgenommen, daß der Zug einen Umweg über ein anderes Gleis nimmt und daher problemlos verkehren kann (evtl. muß er eine Kreuzung, ein Vorfahren und/oder eine Zugfolge abwarten). Daher sind diese Fehlermeldungen zu ignorieren; die Simulation funktioniert tadellos.