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Die Karwendelbahn(bestehend aus der Mittenwaldbahn von Innsbruck nach Garmischund der Außerfernbahn zwischen Garmisch und Reutte bzw Kempten)
Die Karwendelbahn wurde in den Jahren 1910 bis 1912 als erste nach heutigem Standard elektrifizierte Vollspurbahn (Einphasen-Wechselstrom mit 15.000 V und 16 2/3 Hz) erbaut. Es ist eine sehr steigungs- (bis zu 36 Promille Steigung) und kurvenreiche Bahn mit ungewöhnlich vielen Kunstbauwerken (Brücken, Tunnels; allen voran die Schloßbachklammbrücke zwischen Martinswand und Hochzirl). Sie zweigt in Innsbruck Westbahnhof von der Arlbergbahn bzw dern Teilstück „Tiroler Oberlandbahn“ ab, um bereits nach dem Bahnhof Hötting in eine Steilstrecke überzugehen. Erst ab Reith, wo die Höhe des Seefelder Plateaus erreicht ist, wird die Gegend lieblicher und die Steckenführung leichter und schneller. Dem Reisezugfahrplan liegt das Kursbuch 2000/2001 zugrunde. Dort findet sich der Fahrplan auf den Bildern 41 für die Karwendelbahn und 4 für die Arlbergbahn. Der Reisezugfahrplan ist bis auf die Züge 1245, 610 und 686 sowie die Tatsache, daß gewisse Züge in Garmisch gestürzt werden, originalgetreu. Die Güterzüge - insbesondere auf der Karwendelbahn - wurden zur Belebung der Simulation jedoch größtenteils frei erfunden. Leider steht nicht fest, wie lange der Streckenabschnitt Garmisch - Reutte - Kempten (Außerfernbahn) noch betrieben werden wird. Diese Strecke ist mangels Kostendeckung von der Auflassung bedroht. Das Teilstück der Arlbergbahn von Innsbruck bis Kematen wurde der Vollständigkeit halber, und um die Simulation zu beleben, mitaufgenommen. Auch dort ist der Reisezugfahrplan originalgetreu. Es ist zu beachten, daß einige Züge auf dem jeweiligen Gegengleis (also dem in Fahrtrichtung linken Gleis) auf dem Territorium der Simulation erscheinen; dies jeweils fast gleichzeitig mit einem anderen Zug auf dem Regelgleis. Dazu ist rechtzeitig der Selbststellbetrieb bei insbesondere den Signalen IW-H1 und VL-A1 abzuschalten, und die Signale sind auf „Halt“ zu stellen. Die Anlage der Bahnhöfe entspricht im großen und ganzen der Realität. Nur der Bahnhof Gießenbach existiert inzwischen bis auf ein Abstellgleis auf freier Strecke nicht mehr. Auf Nebengleise wurde ganz allgemein verzichtet. Der Streckenteil Garmisch - Ehrwald wurde vereinfacht dargestellt; heutigentags (seit Anfang 2001) ist die Fahrleitung von der Deutschen Bundesbahn abgebaut und der Zugverkehr auf ein Minimum beschränkt sowie auf Dieseltraktion umgestellt worden (siehe oben). Während der Simulation ist darauf zu achten, daß die anhaltenden Reisezüge (Ex, EC, EN, ICE, IC, D, SD, E, R) auf Gleise mit Bahnsteigen einfahren (insbesondere in Innsbruck West, Völs, Scharnitz und Garmisch), und in allen Bahnhöfen außer Innsbruck West und Garmisch mangels Bahnsteigunterführungen aus Gründen der Sicherung der Reisenden keine Züge zwischen Aufnahmegebäude und dem haltenden Reisezug durchfahren dürfen. Eine vierstellige Ziffer bei einem ausgehenden Zug zeigt die Abfahrtszeit an (ohne Punkt zwischen Stunde und Minute). Die Betriebsausweiche Martinswand hat keine Bahnsteige; sie dient auch nicht dem Personenverkehr, weil sie fast völlig unzugänglich ist. Sie wurde erbaut, um den langen Abschnitt zwischen Hötting und Hochzirl zu unterteilen und Zugskreuzungen zu ermöglichen. In der Realität ist sie aber selten mit einem Fahrdienstleiter besetzt. Der Charakter einer „Phantasiesimulation mit echtem Reisezugfahrplan auf einer existierenden Strecke“ wird dadurch unterstützt, als es eine „Betriebsfernsteuerzentrale“ in Form eines Streckenstellwerks wie in der Simulation (noch) nicht gibt; jeder Bahnhof (ausgenommen die Betriebsausweiche Martinswand, die nur zeitweise besetzt ist, und Gießenbach) ist noch separat besetzt. Es wird zur Zeit daran gearbeitet, eine sogenannte „Zugleitstrecke“ zu schaffen. Die Simulations-Bedienoberfläche des Streckenstellwerks wurde an einen 17"-Monitor bei einer Auflösung von 1024x768 Pixel angepaßt. Auf die Seiten http://www.softrail.com/ und http://www.oebb.at/ wird hingewiesen.
Train Dispatcher Files(Hinweis: Bitte laden Sie das
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