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Der Bahnhof Wörgl
mit seinem
Zentralstellwerk
Der Bahnhof der in Tirol gelegenen österreichischen Stadt Wörgl, an der österreichischen Westbahn, genauer gesagt, an der Einmündung der Giselabahn (auch Brixentalbahn genannt) in die sogenannte Unterinntalbahn (eine Teilstrecke der Westbahn von Wien nach Lindau), gelegen, ist der bedeutendste, frequentierteste und größte Eisenbahnknoten Westösterreichs. Im Jahr 1995 wurde er mit einem Kostenaufwand von ca 100 Mio Euro (1,4 Mrd. Schilling) fast vollständig umgebaut und mit der damals modernsten Zentralstellwerksanlage der Bauart SpDrL A2 mit EBO (einheitlicher Bedienoberfläche auf Bildschirmen) versehen, die laufend ausgebaut wurde. Der in der Simulation dargestellte Betriebszustand der Stellwerksanlage nimmt bereits die Fernsteuerung der Überleitstellen Radfeld, Schaftenau, Bruckhäusl und des Bahnhofes Hopfgarten sowie der Selbstblockstellen Rattenberg, Langkampfen, Kufstein 1, sowie der SBl Leidegg und Windau bis zur Überleitstelle Westendorf (an deren Stelle sich heute noch der Bahnhof Westendorf befindet) vorweg. Außerdem fehlen alle Verschubsignale; dabei handelt es sich um eine in der österreichischen Signalvorschrift bestehende Besonderheit, nämlich um Signale, die NUR für Verschubfahrten (Fahrten ausschließlich im Bahnhofsbereich) gelten, und die im der Simulation zugrundeliegenden Programm train-dispatcher 3 nicht vorgesehen sind. Anstelle der wichtigsten Verschubsignale (in der Realität hat das Zentralstellwerk mehrere hundert davon zu steuern) wurden Schutzsignale in die Simulation eingebaut. Die meisten als solche gekennzeichneten Schutzsignale (Sch) sind aber auch in der Realität Schutzsignale, die für Zug- und Verschubfahrten gelten. Auch wurden alle Nebengleise (nur für Verschubfahrten zugelassen), die zur Betriebsabwicklung nicht unbedingt erforderlich sind (und dabei handelt es sich um sehr viele!) nicht dargestellt. In der Realität ist im Zentralstellwerk die gesamte Bahnhofsanlage auf insgesamt fünf (!) Bildschirmen zusammengefaßt; jeder der vier Fahrdienstleiter hat an seinem Arbeitsplatz elf 21“-Bildschirme und mehrere LCD-Displays zur Verfügung. Die an die Zugnummer angehängte dreistellige Ziffer zeigt das Gleis oder den Gleisabschnitt an, auf welches der Zug in der Regel im Hauptbahnhof Wörgl oder einem der Terminals einzufahren hat. Es wird sehr empfohlen, sich an diese vorgegebenen Einfahrgleise zu halten. Ein angehängtes W bedeutet, daß der Zug in Wörgl endet; dasselbe gilt für K (Kundl), Br (Bruckhäusl), Kb (Kirchbichl) oder Hg (Hopfgarten). Eine vierstellige Ziffer bei einem ausgehenden Zug zeigt die Abfahrtszeit an (ohne Punkt zwischen Stunde und Minute). Es ist darauf zu achten, daß anhaltende Reisezüge (Ex, EC, EN, ICE, IC, D, SD, E, R) - insbesondere in den Bahnhöfen Kundl und Hopfgarten, aber auch in Wörgl Hbf - Bahnsteiggleise befahren. Alle dargestellten Betriebsstellen (außer derzeit noch Bruckhäusl, das mit einem Blockwärter besetzt ist) haben Bahnsteigunterführungen. Einige Sonderzüge müssen in Wörgl „gestürzt“ werden; das heißt, sie fahren in die gleiche Richtung, aus welcher sie in das Bahnhofsgleis gekommen sind, wieder aus (zB Zug kommt von Kufstein und fährt nach Westendorf). Dazu ist es erforderlich, die Lokomotive an das andere Ende des Zuges zu kuppeln. Folgerichtig trennt sich die Lok vom Zuge, umfährt ihn und wird an das andere Ende des Zuges gesetzt. Dies ist nur möglich, indem die Lok das in das besetzte Bahnhofgleis weisende Signal per „pass next red signal“ passiert; dazu müssen die Weichen zuvor händisch umgestellt werden. Dazu muß auch noch die Richtung des Zuges, der am Bahnsteig steht, umgedreht werden („stop now“, dann „reverse direction“) Nachdem die Lok am Zuge steht und der Befehl („merge with train SD...“ gegeben wurde, ist wieder die Richtung zu ändern und der Befehl „start movement“ zu geben. Dann wird der Zug mit der Lok auf der richtigen Seite den Bahnhof korrekt verlassen, nachdem seine Signale grün zeigen. Bedienungszüge (K ...) nach Schaftenau kommen von Kufstein und fahren nach Kufstein zurück. Bei einem Güterzug ist die Nachschiebelokomotive abzukuppeln; anderen Güterzügen kann eine Nachschiebe- oder Vorspannlokomotive beigegeben werden. Alle Züge
fahren korrekt nach dem Fahrplan 2001/2002 (10.6.2001 bis 14.12.2002). Die Simulations-Bedienoberfläche des Zentralstellwerks wurde an einen 17"-Monitor bei einer Auflösung von 1024x768 Pixel angepaßt. Die Task-Leiste wird aber auszublenden sein, wenn die gesamte Bahnhofsanlage sichtbar sein soll. Auf die Seiten http://www.softrail.com/ und http://www.oebb.at/ wird hingewiesen.
Train Dispatcher Files(Hinweis: Bitte laden Sie das
folgende .ZIP file herunter und entpacken es, z.B. mit WinZip)
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